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Sonntag, 24. Februar 2013

Der 3er Split

Hallo,

ich habe diese Woche zum ersten Mal den 3er Split für die neue Trainings-Saison durchgezogen und bin sehr zufrieden. Die großen Gruppen sind schön entzerrt, sodass man sie schön gezielt und intensiv angreifen kann, ohne gleich im Studio wohnen zu müssen.

Tag 1: Rücken
  • 10 Minuten Cardio
  • 4 x 15-20 Rückenstrecker
  • 4 x 8-12 Klimmzüge
  • 4 x 8-12 Rudern
  • 4 x 8-12 Latziehen
  • 2 x 8-12 Einarmiges Rudern
  • 3 x 25 Crunches
Tag 2: Schultern & Beine
  • 10 Minuten Cardio
  • 5 x 8-12 Schulterdrücken
  • 4 x 8-12 Inversen Butterflys (Vorgebeugtes Seitheben)
  • 3 x 8-12 Seitheben
  • 4 x 8-12 Beinpresse
  • 4 x 8-12 Beinstrecker
  • 4 x 8-12 Beincurls
  • 4 x 8-12 Wadenheben
  • 3 x 25 Crunches
Tag 3: Brust & Arme
  • 10 Minuten Cardio
  • 4 x 8-12 Brustpresse
  • 4 x 8-12 Duale Bankdrückmaschine (Schrägbank)
  • 4 x 8-12 Butterflys (Fliegende)
  • 4 x 8-12 Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln
  • 4 x 8-12 Enges Bankdrücken
  • 4 x 8-12 Klimmzüge zur Brust
  • 4 x 8-12 Dips
  • 4 x 8-12 SZ-Curls
  • 3 x 25 Crunches
Dieser Plan ist darauf ausgelegt, besonders bei den schweren Verbundübungen sehr viel Gewicht aufzulegen, um im letzten Satz eher 8 als 12 Wiederholungen zu erreichen. Natürlich gilt sich an die mögliche Gewichtsgrenze heranzutasten, um Verletzungen zu vermeiden.
Ich selbst habe wohl noch nicht mein volles Potenzial ausgenutzt, bin aber optimistisch.
Ab einem gewissen Gewicht empfehle ich auch unbedingt wenigstens einen Satz mit leichtem Gewicht zum Aufwärmen der beanspruchten Muskeln.

In diesem Sinne
Viel Erfolg und viele Grüße
Marbolous

Sonntag, 10. Februar 2013

Double Chocolat Snickers Bars

Hallo,

Kürzlich durfte ich mein erstes Projekt aus dem "Kuchengelage" in Angriff nehmen. Ich dachte ich starte mit einer soliden, nicht zu komplexen Nummer und habe scheinbar voll ins Herz eines jeden Süßwarenfans getroffen. 









Hier die Einkaufsliste:
  • 75g weiche Butter (+ etwas zum Einfetten)
  • 450g Erdnuss-Schokoriegel (Die Wahl sollte leicht fallen)
  • 300g Schokoladencookies
  • 1 Dose (400g) gezuckerte Kondensmilch
  • 75g Schokotröpchen
  • 1 großer Gefrierbeutel
  • Weiße Kuvertüre
Ähnlich wie bei Sekundärliteratur werden hier lauter fertige Produkte weiter verarbeitet, was die Herstellung wirklich tendenziell sehr einfach gestaltet.
Zu Beginn werden die Schokoriegel in Scheiben à 0,5cm geschnitten. Die Cookies werden in dem Gefrierbeutel fein zerbröselt und mit der Butter verknetet, sodass man sie als Boden in eien zuvor eingefettete Springform drücken kann (beim nächsten Mal würde ich tendenziell etwas mehr Butter verwenden).
Nun die Kondensmilch auf dem Boden verteilen und darauf die geschnittenen Riegel sowie die Schokotröpfchen verteilen (hier würde ich beim nächsten Mal zunächst die Riegel, Tröpfchen und Milch zuvor vorsichtig miteinander vermengen).
Nun wird das Ganze für etwa 20 Minuten bei 175°C im Ofen gebacken.
Das Ergebnis kann nun wiederum in Riegel geschnitten werden (etwa 2x7 cm) und nach Bedarf mit Kovertüre bestrichen werden.
Ich empfand die Riegel als relativ weich, weshalb ich die Kuvertüre als Notwendigkeit sah. Außerdem schmeckt weiße Schokolade super.

Ich denke, wer die Zutatliste gelesen hat weiß auf welche Sünde er sich einlässt, aber es ist unfassbar lecker. Mehr als einen Riegel am Tag sollte man sich nach Möglichkeit aber wohl lieber nicht gönnen.

Viele Grüße
und guten Hunger
Marbolous

Montag, 28. Januar 2013

Das Kuchengelage

Guten Abend,

Ein weiterer Post im Geiste der "Metamorphose 2013" mit einem in diesem Kontext extrem erregendem Titel, wie ich meinen möchte.
Ein kurzer Zwischenstand zum Thema: Aus finanziellen Gründen wird sich die Anmeldung beim Fitnessstudio tatsächlich bis morgen verzögern. Dann folgt aber auch direkt das erste Training und die entsprechende Seite mit meiner Entwicklung erblickt das Licht des Internets.
Nun aber zurück zur Überschrift! Kuchen!
Und so begab es sich, dass die Liebenden in einer müßigen Wartezeit durch den Zeitschriftenhandel des Hauptbahnhofes wandelten und sie fanden eine heilige Schrift, in welcher sich die Geheimnisse der Zubereitung verschiedenster Leckereien befanden. Im Klartext: Wir haben eine großartige Zeitung mit vielen Rezepten gefunden, die wir am liebsten alle nun backen wollen würden.
Meine Liebste kam dann aber auf eine gar noch famosere Idee und schlug vor, dass wir "Fertigsüßigkeiten" aus unserem Haushalt verbannen und unsere Snacks nur noch selber machen sollten. Also schlugen wir uns beinahe um die besten Rezepte aus der Zeitschrift und es entstand "die Liste der glorreichen 19", von welcher wir nun im Wechsel jede Woche ein Rezept backen werden, damit wir am Ende unseres Körperwandels nicht in eine regelrechte Manie verfallen, in der wir sämtliche hochkalorischen und ernährungsberatersuizidverursachenden Kleinigkeiten aus den einschlägigen Regalen des nächsten Supermarktes verschlingen würden.

In diesem Sinne
Viele Grüße
Marbolous

Samstag, 26. Januar 2013

Spaghetti Veggienara

Guten Tag,

manchmal muss es ja schnell gehen, aber wer will denn deshalb auf was Leckeres verzichten? Wir auf jeden Fall nicht. Deshalb gab es Spaghetti Carbonara, natürlich in der vegetarischen Variante, weshalb es offensichtlich Veggienara heißt, weil "Carbo" sicherlich "Schinken" heißt...













Also einen Blick in den Kühlschrank werfen, ob Folgendes da ist:
  • Spaghetti (ok, die sollten nicht im Kühlschrank sein...)
  • 4 Eigelb
  • 50g Butter + etwas zum Anbraten
  • etwa 200g geräucherten Tofu
  • frisch geriebenen Parmesan (soviel ihr mögt, ich habe etwa ein halbes Stück genutzt)
  • Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss (Ich nehme an, dass ihr das auch nicht im Kühlschrank findet...)
Zu Beginn wird der Tofu gewürfelt, je kleiner die Würfel, desto krosser das Ergebnis. Nun die Würfel ab in die Pfanne mit etwas Butter knusprig braten. Währenddessen die Butter schaumig schlagen und dann die Eigelbe unterrühren.
Das Wasser für die Nudeln kann nun auch schon aufgesetzt werden.
Die Eimasse mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen. Wenn die Tofuwürfel fertig sind, können sie mitsamt dem Parmesan der Masse hinzugefügt und gut verrührt werden.
Wenn die Nudeln fertig sind diese in einem Sieb abgießen, die Masse in den leeren Topf füllen und die Nudeln direkt hinterherwerfen und das Ganze vermengen.

Guten Appetit
und viele Grüße
Marbolous

Mittwoch, 23. Januar 2013

Ab auf die Überholspur, du Hund!

Guten Abend,

nun ist es kein Geheimnis, dass ich ein Hundemensch bin. Das ist im Grunde eine gute Sache. Allerdings mag ich nicht alle Hunde. Neben den nagetierähnlichen Handtaschenwärmern verabscheue ich außerdem besonders den inneren Schweinehund, welcher leider auch mir innewohnt.
Wir befinden uns am Anfang des Jahres, welches wir ja eigentlich niemals hätten erleben dürfen (verdammte Axt, ich bin den Pflichten wohl nicht entkommen), weshalb abermals die große Veränderung des Körpers beinahe unumgänglich ist; es passt allerdings auch sonst sehr gut zu den umfangreichen, bevorstehenden Veränderungen, die ich bei Zeiten vielleicht auch mal hier diskutieren werde.
Meine Liebste hat jüngst auch wieder mit dem Schwimmen begonnen, um etwas der jugendlichen Form zurückzugewinnen und isst noch bewusster, als sie das sowieso schon tut.
Unfassbar aber wahr, ich bin ein Mensch, der nicht nur komplex, sondern auch reich an Komplexen ist, was meine Figur betrifft. Ironischerweise weiß ich auch genau wie ich gegen meine Unzulänglichkeiten angehen kann, habe es aber bisher nicht geschafft, sie gänzlich zu überwinden. Hier kommt nämlich der oben genannte innere Schweinehund ins Spiel. Dieser alte Drecksack beißt sich mit seinen langen Zähnen in meiner Wade fest und betäubt mich mit süßlicher Faulheit und inspiriert mich zu tausend Dingen, die bestimmt viel viel besser sind, als Spocht und gesundes Essen.
Nun ist es mein Glück, begeisterungsfähig zu sein und eine aktive Freundin zu haben, denn diese Eigenschaft wird nun dem kleinen Schweinehund zum Verhängnis. Es wächst die Ambition in mir etwas zu ändern. Ich weiß, dass dieses Jahr physisch und psychisch einige Herausforderungen birgt und je gesünder und stärker mein Körper, desto einfacher werde ich jene Herausforderungen meistern können.
Wie ich hier nun meinen eingeschläferten Schweinehund zu Grabe trage, möchte ich ihm ein paar Worte zum Abschied mit auf den Weg geben:

Lieber innerer Schweinehund,
du warst mir 24 Jahre lang ein treuer Begleiter, der mich nie im Stich gelassen hat. Nicht mal in der dunkelsten Stunde hast du mich in Ruhe - Entschuldigung - alleine gelassen.
Wahrscheinlich kanntest du mich wie kaum ein Anderer, konntest du doch schließlich immer meine Schwächen geschickt gegen mich ausspielen, um viele meiner Stärken klein zu halten. Doch auch wenn du sicherlich der langlebigsten Hunderasse angehörst, so ist nun auch deine Zeit gekommen ins Jenseits zu gehen. Gemächlich und ohne Hetze nehme ich an, denn so hast du schließlich auch gelebt.
Da du deinen Job als innerer Schweinehund wirklich gut gemacht hast, kommst du sicherlich in eine Art Himmel oder Paradies, in dem du das "Leben danach" genießen kannst.
Ich bin jedenfalls ziemlich froh, dass du nun dort bist, denn es wird Zeit, dass meine Stärken überwiegen und mein Leben an Momentum gewinnt.
Danke für Alles, denn ohne dich hätte ich viele Tiefs nicht erleben können, die mir nun helfen die Hochs umso mehr zu schätzen.

Nachdem der gute, alte, innere Schweinehund ins Jenseits verabschiedet wurde, wird es Zeit einen konkreten Plan für die neue Überholspur zu machen:
  • Spocht: Endlich wieder trainieren mit Gewichten und diesmal im Studio, denn so ein monatlicher Beitrag motiviert natürlich auch noch etwas.
  • Ernährung: Dank meiner Freundin ernähre ich mich glücklicherweise wieder gesünder und koche wieder häufiger. Es wäre wohl trotzdem denkbar die Portionen und die Snacks wieder etwas zu reduzieren. Vielleicht sollten wir weniger lecker kochen ... Nein!
  • Dokumentation: Es macht Spaß und motiviert seine Erfolge nachzuvollziehen, besonders, da man häufig dazu nicht in der Lage ist, weil sie langsam von Statten gehen und man deshalb eine Erinnerungsstütze an den Anfangszustand braucht. Ein Tagebuch ist aber sehr einseitig (so etwas habe ich schon getestet), weshalb ich eine weitere Seite auf dem Blog erstellen werde, auf der ich wöchentlich einen Zwischenstand poste, um die Entwicklung festzuhalten.
  • Anfangen! Ja doch. Noch bevor die Woche zu Ende ist!
Dies sollte für den Anfang genügen. Bald mehr von diesem "Projekt".

Auf dann
Viele Grüße
Marbolous